aus liebe zum beruf

ein neues café schreibt auf seine visitenkarte aus Liebe und man denkt, na, wenn das nicht mal nur so dahingeschrieben ist..

die mitarbeiter passen sich dem gestylten interieur an, schwimmen wie phosphorisierte quallen um den tresen rum, das mädchen dahinter zieht einen flunsch [damit hätt sie beim kate-moss-award zwar auch nichts gewonnen, aber hier passt es]. anstatt im jeep durch die gegend zu fahren, stehen sie hinterm tresen und müssen sich die blicke von gästen gefallen lassen, die in dieser total angesagten gegend in diesem total angesagten laden reinschneien und dann auch noch freundlich sind – sowas von uncool.

winter-081

mir ist das egal, wundere mich aber doch über manch individuellen ausdruck, mit welcher deutlichkeit manche gesichtszüge die stimmung ihrer träger spiegeln. überhaupt scheinen brüche das stilmittel in neuen läden zu sein.

es ist schön irgendwo einzukehren, in ein gebrochenes gesicht zu schauen, der servicekraft ein soziales verständnis [nonverbal] anzubieten und sie solange mit der glut der freundlichkeit konfrontieren, bis sie lächelt und sich beim bezahlen zu deinen gunsten verrechnet..

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